Pumpen

Bei der Pumpenauslegung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Neben gewünschter Pumpleistung und der Pumpstrecke sollte auch die Pumpfähigkeit des Mediums berücksichtigt werden.

Kreiselpumpen gibt es in verschiedenen Ausführungen, als Nass- oder Trockenaufstellung. Bei der Nassaufstellung nimmt die Pumpe keinen zusätzlichen Platz in Anspruch, ragt nicht aus einer Grube heraus und ist somit auch kein potentielles Hindernis.

Die Ausführung als Kreisellangwellenpumpe eignet sich besonders für höhere TS Gehalte und zum Erreichen von hohen Pumpleistungen. Elektroangetriebene Pumpen können sowohl über eine Zeitschaltuhr, als auch mit einem Schwimmerschalter füllstandsgesteuert betrieben werden. Bei der Ausführung als Zapfwellenpumpe und somit betrieben über den Schlepper, ist die Stromunabhängigkeit ein großer Vorteil. Kreiselpumpen haben eine hohe Förderleistung und arbeiten verschleißarm. Sie können mit dem entsprechenden Zubehör auch zum Aufrühren eingesetzt werden.

Verdrängerpumpen bieten den Vorteil, dass sie selbstansaugend sind. Auch hier ist der Betrieb über einen Elektromotor oder per Zapfwelle möglich. Hohe Betriebsdrücke ermöglichen das Pumpen über lange Strecken und das Überwinden größerer Höhenunterschiede zwischen Grube und Lagerbehälter.

 

Tauchmotorkreiselpumpe

  • Nass- und Trocken- Aufstellung möglich

  • hohe Fördermengen

  • verschleißarm

  • Füllstands- oder Zeitsteuerung möglich

  • nicht selbstansaugend

 

Langwellenkreiselpumpe:

  • mit Elektro- oder Schlepperantrieb

  • mit Mischdüse auch zum Aufrühren geeignet

  • bei Elektroantrieb: Füllstands- oder Zeitsteuerung möglich

  • hohe Förderleistung

  • verschleißarm

  • nicht selbstansaugend

  • höhere TS Gehalte möglich

Verdrängerpumpen (Exzenterschneckenpumpe / Drehkolbenpumpe):

  • mit Elektro- der Schlepperantrieb

  • selbstansaugend

  • hoher Betriebsdruck möglich, lange Strecken große Höhendifferenzen können überwunden werden